Manchmal reicht schon ein Einkauf beim Bäcker, ein Spaziergang mit dem Hund oder fünf Minuten an der falschen Supermarktkasse.
Manchmal reicht sogar ein Satz, bei dem ich nur denke:
"Das hat jetzt nicht wirklich jemand laut gesagt, oder?"
Willkommen in der Kaffeepause.
Hier landet alles, was mir im Alltag über den Weg läuft und sich hartnäckig weigert, wieder aus meinem Kopf auszuziehen.
Der Haken an der Sache: Mein Autorenhirn hält selten einfach die Klappe. Während andere den Moment wahrscheinlich abhaken und weitermachen, überlegt meines schon, welche Figur so etwas sagen würde und ob daraus nicht eine richtig gute Szene werden könnte.
Eigentlich finde ich das ziemlich genial.
Blöd ist nur, dass mein Kopf neue Ideen ungefähr dreimal so schnell produziert, wie ich sie aufschreiben kann. Falls also irgendwann jemand ein Notizbuch mit Turboantrieb erfindet – ich nehme zwei.
Die Kaffeepause ist deshalb der Ort für all die kleinen Geschichten, aus denen manchmal ganz unverhofft eine große wird.
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